Menschenkette der Neunkirchener Schulen auf dem Rassberg

Am Mittwoch, den 04.10.2017 startete die Schülervertretung (SV) des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium gemeinsam mit der Realschule und der Kopernikusschule eine gemeinsame Aktion für Toleranz und Miteinander.

Mit dem Gedanken eines gemeinsamen Strebens nach Miteinander und dem Bewusstsein der multikulturellen Zusammensetzung der Schulen war es der Schülervertretung ein Bedürfnis, dieses auch nach außen zu zeigen.

Mit einer Menschenkette zwischen den Schulgebäuden auf dem Rassberg gelang dies höchst eindrucksvoll auf einer Strecke von fast einem Kilometer.

Mehr als 800 Schülerinnen und Schüler unterschiedlichster Herkunft standen gemeinsam Hand in Hand und setzten so ein starkes Zeichen für ein gleichberechtigtes Miteinander. Es waren Schülerinnen und Schüler aller Schulformen und Jahrgangsstufen beteiligt, die Organisation erfolgte ebenfalls durch die Schülerinnen und Schüler selber.

Der Bürgermeister der Gemeinde Neunkirchen, Bernhard Baumann, betonte in einer kurzen Rede, wie wichtig ihm und der Gemeinde diese symbolische Handlung ist, in Zeiten, in denen die allgemeine Tendenz eher auf Spaltung, als auf Gemeinsamkeit geht. 

Der Schuleiter des DBG Neunkirchen, Jochen Haardt, sprach in seiner Rede deutlich die Schülerinnen und Schüler an, sich trotz unterschiedlicher Religionen, Nationalitäten oder Ideologien gemeinsam für ein starkes Miteinander zu engagieren. Immer wieder spielte in dieser Beziehung auch der Namenspatron des Gymnasiums, Dietrich Bonhoeffer, eine Rolle. Auch er setzte sich in der Zeit des Nationalsozialismus dafür ein, dass Menschen gemeinsam zusammenstehen sollten. Mit gemeinsamen Handeln kann es gelingen, Gräben zu überwinden und Brücken zu bauen. Diese wichtige Botschaft wurde mit der Menschenkette in beeindruckender Weise umgesetzt.

Die beteiligten Schulen hoffen, dass dieser Aktion weitere folgen werden. Angedacht sind schon eine multikulturelle Woche und weitere Veranstaltungen zum Thema.

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